Mittwoch, 1. Juli 2020

Neun3ßsch

Ich habe gerade mit Erstaunen festgestellt, dass mein letzter Post von vor zwei Wochen ist. Also, dass ich faul bin, wusste ich. Aber, dass es so schlimm ist... 


Fleischlos


Was soll ich denn machen? Wenn mich die Arbeit nicht vom Schreiben abhält, dann ist es das Wetter, was mich in den Garten oder an den Grill treibt. Ehrlich gesagt, meistens beides zugleich, mit der Ausnahme, wenn wir bei Freunden auswärts zum Grillen waren. Auch wenn immer Gemüse dabei ist, geht es beim Grillen doch stets um das Fleisch. Wir haben in den letzten Tagen so oft gegrillt, dass meine Tochter eine vegetarische Woche festgelegt und meine Frau diese Entscheidung mit einem Nicken abgesegnet hat. Meiner Tochter allein hätte ich Paroli geboten, aber beiden zusammen.... Ich bin doch nicht bescheuert! 


Fleischmilliardär


Dummerweise gilt Fisch in der Regelung auch als Fleisch und ist mir damit ebenfalls verboten. Und es ist erst Mittwoch! 
Andererseits, wenn ich damit dem Fleisch-Giganten Tönnies schaden könnte, würde ich sogar verlängern. Da muss erst ein Virus kommen, um die Zustände in so einem Schlachthof offenzulegen. Könnte man meinen! Und da beginnt in meinen Augen die Heuchelei. 
Als der Skandal bei Tönnies begann, stand er noch selbst vor den Kameras, um zu verkünden, dass er das Problem in seiner Firma lösen werde. Okay, das ist gerecht, er hatte es ja auch geschaffen. Schon da dachte ich mir aber, wenn bei diesem Unternehmer als Zusatz "Milliardär" steht, muss das Geld ja irgendwo hergekommen sein. Und wenn es nicht geerbt ist oder Lottoglück im Spiel war, muss man annehmen, es kommt von seinem unternehmerischen Tun. 


Kampffleisch


Jetzt ist der Tönnies aber in einer Branche, in der Kampfpreise an der Tagesordnung sind, unter anderem, weil wir Kunden uns im Discounter daran gewöhnt haben, dass ein Kilo feinstes Rind für mehr als 5 Euro VIEEEL zu teuer ist. 
Da nehme ich doch die XXL-Packung Schweinesteaks - 5 Kilo für 1,99! Ich bin ja nicht blöd. 
Wenn wir also bei den Verkaufspreisen solche Schnäppchen haben, frage ich mich, wo die Tönnies-Milliarden denn entstanden sein könnten? Vielleicht in der Produktion? Im Schlachthof? Bei der Tierhaltung? Bei den Personalkosten? 
Plötzlich stellt sich heraus, dass die Arbeiter aus den osteuropäischen Gebieten, die wir früher gern bereisten, in größeren Gruppen und dafür in kleineren Wohnungen hausen. Das ist natürlich keiner Sau aufgefallen, weil die von vor dem Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang in der Fabrik waren. Die waren auch nie Einkaufen oder auf der Strasse. Die deutschen Kollegen sind regelrecht überrascht wurden, von der Tatsache, dass da noch andere Kollegen arbeiteten. Wahrscheinlich auch noch in einem Bereich der Firma, der deutschen Mitarbeitern, Zulieferern, Kontrolleuren oder sonstwem, verboten war. Den kannten die gar nicht! 


Skandal!


Nur so kann ich mir diesen erschrockenen Umgang mit dem Corona-Ausbruch bei Tönnies erklären. Jetzt kommen täglich neue schreckliche Details ans Tageslicht und ich befürchte, es wird sich bald herumsprechen, dass man dort Tiere getötet haben soll. Ganz ohne erklärende Gespräche mit dem Tier, da es bei Tönnies keinen Tierbeauftragten gibt. Warum auch? Es gibt ja auch keinen Menschenbeauftragten! Wahrscheinlich wird nun die Nation den Tönnies verdammen und das Fleisch bei der Konkurrenz kaufen. Und wenn er sein Zeug versucht unterzumischen, steht dann auf den Verpackungen der Warnhinweis drauf:
"Kann Spuren von Tönnies-Fleisch enthalten". 
Bis sich herausstellt, dass die Konkurrenz... Upps, ich will nicht zu viel verraten... Mahlzeit!   

Donnerstag, 18. Juni 2020

Achtn3ßsch

Was für eine Woche! Am Dienstag ging die Corona-Warn-App an den Start und ist bis jetzt noch nicht gehackt worden oder abgestürzt oder überlastet oder aus Versehen mit Amazon gekoppelt, weshalb tausende Deutsche Fehlbestellungen bekamen, die sie nun bezahlen müssen oder oder.


Ein Wunder


Die funktioniert auf Android und iOS und ist datenschutztechnisch kein völliges Desaster. Das Installieren auf dem Handy ist total einfach und obwohl man Bluetooth ständig angeschalten haben muss, hält der Akku länger als eine Stunde. In Europa soll es kein ähnlich professionelles Produkt geben, jedenfalls keins was funktioniert.
Was klingt, wie ein ganz normaler in China produzierter Gegenstand, an dem in Europa getüftelt wird und der trotzdem nicht funktioniert, ist eine App die von einer staatlichen Behörde, am Ende noch von Beamten, an den Start gebracht wurde. Nicht nur das: Sie war eher fertig, als die Pandemie vorbei!


Ich glaube alles 


Nachdem das gelang, bin ich gern bereit, mir alte Uri Geller-Tricks anzuschauen und zu glauben, dass das kein Beschiss war. 
Genauso wenig, wie in den Sprintfinals der Leichtathleten jemand mitläuft, der gedopt hat. Selbst wenn die einen Doping-Test verpassen, bzw. bei keinem anzutreffen sind, dann ist das ein Versehen. Dem aktuellen Weltmeister Christian Coleman ist das passiert und mal ehrlich, ihn zu sperren, weil er shoppen war und nicht angab, wo, das ist kleinlich! 
Manche Frauen wissen vorher nie wohin und haben danach total vergessen, in welchen Geschäften sie am Ende waren. 
Und Lance Armstrong hat jahrelang beim Strullen das Röhrchen verfehlt, weshalb es keine Proben von ihm gab. 


Mensch, Zimmi


Es scheint also alles möglich! Ich glaube wieder an Wunder. 
Okay, ein paar Wunder scheinen ausgeschlossen, z.B. dass Dynamo diese Saison nicht absteigt. Heute gab es ein 0:2 in Kiel und damit war es das, jedenfalls nach menschlichem Ermessen, in Liga 2. 
Wenigstens diese Schmach muss Zimmi nicht miterleben oder am Ende noch kommentieren. Er starb am Dienstag nach schwerer Krankheit. Ich habe ihn als einen positiv Verrückten kennengelernt und wenn die Beschreibung "Hans-Dampf-in-allen-Gassen" stimmt, dann bei ihm. Auch wenn ich es ihm wünsche, aber Ruhe in Frieden...? Nicht Zimmi! Er wird den Anderen da oben ungefragt eine Menge Geschichten zu erzählen haben, gerade und auch über Dynamo! 


BH und Kaffeefilter


Ausgeschlossen scheint auch, dass ein Großteil der Sachsen irgendwann irgendwas glaubt, was von Oben kommt. Wo immer deren Oben sein möge. Mehr als die Hälfte der Sachsen lehnt die Corona-Warn-App ab, habe ich gelesen. Der Gag ist: Schon bevor diese App auf dem Markt war. Die wussten es wieder schon besser, bevor es schlechter war.
Präventive Verweigerung in dem Land, in dem der BH und der Kaffeefilter erfunden wurden. Heute würden die das Zeug wahrscheinlich auch ablehnen, wenn die auf den Markt kämen. 
Ein BH? Quasi als Bevormundung der Frau, die ihre Brüste gefälligst tragen soll, wie sie sind. Jedenfalls finden das 80% der Männer. Natürlich aus Datenschutzgründen!
Und aus dem Kaffee das Beste rausfiltern... Vielleicht noch das Aroma in den Westen schicken...? Hä, die spinnen doch! Nicht mit uns!


Apple-Birnen


Zugegeben, die Corona-Warn-App macht auch nach einer Einnahme nicht immun gegen Covid-19. 
Auch ein rektaler Versuch nützt nichts. Einnehmen geht generell nicht. Man muss die sich runterladen! Nicht sich runterholen.
Schlimmer noch, da es eine Warn-App ist, warnt sie nur. 
Ein logisches Argument gegen diese App ist allerdings: 
Bei den andern Ländern funktioniert die gar ni. Man könnte jetzt argumentieren, dass diese App nur hier Sinn macht, wo ich bin und mich nicht zwingend warnen muss, wenn in Kasachstan der Ex-Präsident erkältet ist. Übrigens ist der Risikogruppe, was auch ein Stichwort ist. Die App ist nämlich sowieso sinnlos, weil gerade die Alten, die Risikogruppe, mit dem Handy nichts anfangen können oder keins haben. Genau aus dem Grund fahren wir Deutschen fast keine Autos, denn die Alten haben auch oft keins. 
Übrigens wird diese App nicht mittels eines Chips in den Kopf transplantiert, was Bill Gates natürlich vor hatte, aber am Widerstand der Apple-Birnen gescheitert ist oder so. 
Ach, der Gates hat gar nicht mitgemacht...? Hätte ich fast was Falsches erfunden. 
Dafür kann ich mit Gewissheit sagen, dass dieses Ding nicht gegen 5G-Strahlen hilft, weil es das auch nicht soll. Und gegen die Belastung des nun überall eingeschalteten Bluetooth hilft beim Spazierengehen nach wie vor nur der Aluhut und das Hochhalten des Grundgesetzes, beim sich ständig wiederholenden Ausruf "Wir sind das Volk". Und ich bin der Volker!





Freitag, 5. Juni 2020

Siem3ßsch

Heute ist Freitag, ich habe frei und war dennoch auf dem Theaterplatz zu einer Demo. Natürlich ging das nur, weil es nicht Freitag nach Eins sondern schon elf Uhr begann. Sonst hätte ich selbstredend nicht gekonnt, um mal ein Klischee vom Öffentlichen Dienst zu bedienen. 


Ohne uns ist Stille 


Unter dem Motto "Ohne uns ist Stille" versammelten sich die Gewerke, die es für eine Veranstaltung braucht, also vom Veranstalter bis zum Ticketverkäufer, Caterer, Techniker bis zur Werbefirma, um darauf hinzuweisen, dass sie für das Stattfinden des kulturellen Lebens dieser Stadt mit verantwortlich sind. Sonst herrscht Stille! Das sind nur Beispiele und zeigt das Dilemma, denn es betrifft so unglaublich viele Menschen, die gerade nichts machen können, dass man sich fragt, warum so wenige da waren. Man könnte aber auch sagen, die avisierten 1000 Menschen waren gekommen und das war schon wieder cool. 


Familientreffen


Zumal es eine der wenigen Gelegenheiten war, die KollegInnen mal zu treffen.Sonst haben die immer dicke zu tun und selten da, wo die Anderen sind, was in der Natur der Sache begründet ist. Dabei fiel mir unangenehm auf, dass dieser Hilferuf der FREIEN Kulturarbeiter bei den ANGESTELLTEN Kulturarbeitern nicht ankam, gehört oder durchgestellt wurde. Wenn man sich überlegt, dass diese Demo vor der Semperoper stattfand, die regelrecht schweigend darüber wachte! Vielleicht war das auch nur eine Umsetzung des Mottos und man übernahm den Part der Stille? 


Solidarität


Wäre es nicht ein Gebot der Solidarität der Einen gegenüber den Anderen gewesen, wenn sich die subventionierten Theater symbolisch  beteiligt hätten? Vielleicht brauchen die auch mal Hilfe. Zumal da Viele standen, die oft in den großen Häusern als Gastfirmen fungieren, mit denen man oft zusammen arbeitet, die quasi gute Bekannte sind. Ehrlich? Es jammert den Hund! 


Hilferuf


Ich muss bei allem traurigen Anlass aber auch zugeben, mich über die vielen Leute gefreut zu haben, die ich ewig nicht gesehen habe, weshalb ich ganz schön am Quatschen war. Dabei stellte ich ganz schnell fest, dass diese Demonstranten keine homogene Masse sind oder einen gemeinsamen Gegner haben. Sie haben eigentlich gar keinen Gegner. Nein, sie haben ein gemeinsames Problem - ihre bedrohte Existenz! Und da alle voneinander abhängig sind, gibt es auch keine einfache Lösung für alle, sondern nur Ansätze, die dann umgesetzt werden müssen oder können. Hilft man Einem, profitiert ein Anderer mit. Da geht es nicht nur um Geldforderungen, sondern manchmal auch nur um logistische, bürokratische oder vernünftige Regelungen.


Gleichnis


Auf dem Theaterplatz stand für die Demo übrigens neben mobilen Videowänden auch eine relativ große Bühne. Als ich mich mit einem Kollegen unterhielt, der die mit aufgebaut hatte, meinte der, als es ans Aufräumen ging: Eigentlich könnten wir die auch stehen lassen. Soll die Stadt versuchen, die abzubauen, wenn sie stört.
Das wirkte auf mich, wie ein Gleichnis. 
Die Veranstalter dürfen nämlich wieder veranstalten, nur leider zu Bedingungen, die sie zwingen würden, ruinös zu wirtschaften. Also brauchen sie wirtschaftlich gesehen, gar nicht anzufangen, bzw. dürfen auch gar nicht. 
Mit der Bühne ist es genauso: Man lässt sie stehen und sagt der Stadt, ihr könnt sie natürlich abbauen, wenn sie euch stört. Dann würde man in der Stadtverwaltung ganz schnell feststellen, dass die gar nicht wissen, wie  man sowas unfallfrei abbaut und müssten es als Konsequenz stehen lassen oder es irgendwie versuchen und dabei das Leben ihrer Kollegen riskieren. 
Die Bühnenbauer könnten aber immer daruf verweisen, dass man der Stadt den Abbau gestattet hat.  

Mittwoch, 3. Juni 2020

Sechsn3ßsch

Pfingsten ist vorüber und man kann sagen, da wurde die Bevölkerung eines Landes förmlich von der Leine gelassen. Es war ein hervorragendes Wetter, fast sommerlich und dank der Lockerungen konnten die Gastronomen in Sachsen wieder Umsatz machen. Und wir konnten mal wieder ein gutes Gefühl haben, beim zu viel Essen und Trinken. Gerade beim Wandern war man ja vorher mehrere Hundert Meter unterwegs, was ich persönlich immer gern aufrunde. Auf die Art habe ich schon über Tausend Kilometer erwandert. Diesmal konnte man zudem bei jeder Kalorie und jedem Kaltgetränk darauf verweisen, dass es ausschliesslich zum Wohl unserer Gastronomen ist.


„Schnämnocheens!“



Wir waren, wie die restlichen 80 Millionen Deutschen, am Pfingstmontag in der Sächsischen Schweiz und hatten mit all der nötigen Erfahrung des Einheimischen einen Tisch zu Mittag in einer der Bauden auf einem der Gipfel vorbestellt. Die Gefahr, allein zu sein, bestand nie. Aber was dann wirklich da oben los war, hatte mit Pandemie und Abstandsregeln nicht so viel zu tun. Eigentlich gar nichts.


Da wären selbst die Schweden neidisch gewesen



Das waren allgemein höchstens Anderthalb-Laschet-Meter! Also wie sie der Armin Laschet in NRW gern hätte. Fast schon ein Thüringer-Ramelow-Experiment. Kurzzeitig dachte ich sogar, da wären die Schweden mit ihrer Vorstellung von Abstand neidisch gewesen und hätten uns für die Lockerheit nach der Lockerung bestaunt. Da passte oft kein Aluhut zwischen zwei Leute. Andererseits muss man die Erbauer des Nationalparks fragen, warum sie so klein gebaut haben?


Alle wollen ins Grüne und zwar bis ran



Die hätten sich doch denken können, dass der Deutsche immer in Gruppen kommt und bei Wandern an sein Auto denkt, mit der Frage, wie weit man ran fahren kann. Wenn der Parkplatz dann voll ist, stellt sich die Frage, wie weit man rein fahren kann. Manche stellen das Auto so weit in den Wald rein, dass sie auch gleich hätten zu Fuß kommen können. Da war dann der Weg vom Auto zum Start der Wanderung die eigentliche Wanderung. Andererseits ahnt ja keiner, dass die alle bei Pfingsten, bei dem Wetter, nach zwei Monaten Pandemie-Regeln und endlich offener Gastronomie, gleich in die Wälder losrammeln. Haben die keinen Garten?


Stiegenmass



Jedenfalls bekommt so ein Tag unter dem Aspekt der Hygiene- und Abstandsregeln leicht skurrile Züge. Gerade wenn man sich auf einer Stiege zum Gipfel mit den anderen gefühlt Tausend Menschen entlangschlängelt und dabei oft wieder anderen Tausend Anderen Platz machen muss, die entgegenkommen, wobei man meist nicht ausweichen kann, wegen der schmalen Stiege. Dooferweise haben manche kein Stiegenmass, zumindest keines, bei dem ein zweiter Mensch auf der Stiege vorgesehen ist. Da kommt es dann kurzzeitig zum Aufheben jeglicher Abstände. Kuscheln trifft es vielleicht eher. Quasi nur noch ein halber Laschet-Meter. Da war ja am Hillary-Step am Mount Everest weniger los. Aber die gehen wenigstens mit Maske! Okay, Sauerstoffmaske. Bei manchen Extremkletterern, die ich vorgestern traf, hätte das auch eine Lösung sein können. Vielleicht sogar müssen...


Laschet-Kumpel war da



Trotzdem habe ich lange darüber gegrübelt, warum der Nationalpark so überlaufen war und dann las ich des Rätsels Lösung gestern in der Zeitung. Also fast... Das war nämlich nur so voll, weil unser Ministerpräsident gemeinsam mit dem Gesundheitsminister Jens Spahn in der Sächsischen Schweiz wandern war. Okay, das sind nicht so viele, aber die vielen Kletterer an den Felsen waren einfach den ihre Personenschützer, die für optimale Schussfelder gute Sicht brauchten. Und die vielen Wanderer, na als Ossi weiß man doch, was das für Typen waren... Das muss man sich mal vorstellen, nur weil die Politiker, die uns diesen Mist eingebrockt haben, wandern wollen, waren alle Gipfel besetzt, die Bauden voll und die Wege überlaufen. Davon liest man wieder nichts. Typisch!

Sonntag, 24. Mai 2020

Fünfn3ßsch

Der letzte Post kam nicht am Freitag, sondern eher. Dieser Post kommt nicht Freitag, dafür etwas später. Ich denke, insgesamt ist das ein ausgewogenes Verhältnis und man kann sagen, der Post kommt im Prinzip regelmäßig freitags. 
Ehrlich gesagt, glaube ich, diese etwas unrhythmische Regelmäßigkeit wird wohl bleiben, denn immer wieder kommen Dinge dazwischen, die sich nicht aufschieben lassen und gemacht werden müssen. So hatte ich Geburtstag, der Garten macht sich auch nicht von selbst, die Kneipen sind wieder offen und das schöne Wetter ist in erster Linie kontraproduktiv, wenn es um die Erledigung von Aufgaben geht. Probleme wohin man schaut. Das soll auch mein Stichwort sein, also das Schauen. 
Wir waren heute auf der Festung Königstein, jedenfalls bis zum Regen. Wie immer hat es da oben gezogen wie Hechtsuppe und ich habe mich für jeden gefreut, der sich heute für die kurze Hose entschieden hatte. Während diese Entscheidung einfach unglücklich war, frage ich mich immer öfter, wieso sich so viele Menschen bewusst für die Klamotten vom "Zeltlager David" entscheiden. Ich dachte früher, das Gute am Westen ist die Tatsache, dass es alles zu kaufen gibt und wir nicht, wie damals im Osten zu großen Teilen das Selbe anhaben müssen. Ich fand es immer total schade, wenn ich was Cooles anzuziehen hatte, was ich dann oft auf der Strasse sah, nur an anderen Trägern. 
Später war das egal, denn Fleischerhemden, Parkas und Römer waren ja nicht Mode, sondern Status. Heute könnten sich praktisch alle ein eigenes Outfit zulegen und dennoch ähneln sich ganz Viele. 
Bei mir war es so, dass ich viele Dinge tatsächlich gekauft habe, weil mir das Image gefiel, also die Jeans, die Zigaretten, die Shirts, die Schuhe. Dabei habe ich immer geschaut, dass das Image nicht mit meinen Ansichten kollidiert. Ganz schlimm fand und finde ich große Bilder oder Sprüche auf Shirts, was auch dazu führt, dass ich bei Konzerten Shirts der Bands erwerbe, um sie nicht zu tragen. Auch aus diesem Grund haben die "Zeltplatz David-Sachen" bei mir schlechte Karten. Die stehen für mich unweigerlich für den Pop-Titanen, auch wenn der Begriff eigentlich durch die US-Präsidenten bekannt wurde, die dort oft Gespräche in entspannter Atmosphäre mit anderen Staatsoberhäuptern führten und führen. Ich dachte übrigens bisher, man nennt den Dieter Pop-Tinitus, weil der das Gehör belastet, bis der Kopfschmerz kommt. 
Ich weiß noch, sogar, als der im Osten lief, wo fast alles aus dem Westen super ankam, dachte ich: Was ist das und was soll das? Und dann noch seine Kollegin Thomas... Schwamm drüber - vorbei. Allerdings nicht sein Auftreten - einfach, leicht pröllig, farblich knallig und dezent wie ein Düsenflugzeug. Fairerweise muss ich sagen, der Dieter ist für seine fast Siebzig noch extrem gut in Form, attraktiv und knackebraun - da geht das optisch. Davon sind ganz viele der "Zeltplatz-David-Models" meilenweit entfernt, um nicht zu sagen, da passt nicht ein Attribut. Maximal "Zeltplatz", ist aber ein Substantiv. 
Ich bin doch etwas abgeschwoffen, denn Geschmack ist im Auge des Betrachters, auch wenn ich immer öfter glaube, es liegt an meinen Augen. Etwas Anderes hat mich ins Grübeln gebracht. 
Ein etwa Dreißigjähriger, braungebrannt, klassische rechtsgescheitelte Kurzhaarfrisur mit Genre-Sonnenbrille und ein paar Tattoos hatte eine täuschend original aussehende Trainingsjacke mit DDR-Staatswappen auf der Brust und großem DDR-Schriftzug auf dem Rücken an. Hat dieser Typ irgendeine Ahnung, was der da trägt? Wie hohl muss eine Birne sein, etwas mit Stolz zu präsentieren, was so scheiße war, dass ein Großteil des Volkes es nicht mehr wollte und davor weggerannt ist? Der Rest des Volkes hat dann  gleich das Land entsorgt. Und heute kommt so ein Nostalgie-Baby, was sich nie um Lebensmittel, Wohnraum, Auto oder sonstigen Konsum kümmern musste, also darum, es überhaupt zu bekommen, und findet das Land mit dem Mangel scheinbar cool. Was geht vor ins so einer Birne? Was will er damit sagen? Ich pfeife auf Pressefreiheit, weil ich nie presse?  Brauche keine Meinungsfreiheit, weil ich keine Meinung habe und keine Reisefreiheit, weil Deutschland das Größte ist? Dann lieber Zeltplatz-David! Das steht für Dieter Bohlen und der tut nicht weh. Okay, außer meinen Ohren...

Mittwoch, 13. Mai 2020

Viern3ßsch

Dieser Post kommt etwas überraschend schon heute, aber lässt keinen Aufschub zu. Die Wahrheit muss ans Licht gebracht werden, ehe sie verfremdet, geleugnet oder von den Systemtreuen gelöscht wird! 
Sicher ist euch aufgefallen, dass man dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft, dem Jobmotor und der Ingenieursschmiede schlechthin, der Automobilbranche nämlich, mit aggressiven Anfeindungen aus der Lügenwelt, versucht, das Licht auszumachen, was die Arbeitslosigkeit von Hunderttausenden zur Folge haben wird. Laut einer Studie von Wolfsburger Wissenschaftlern hängt in Deutschland jeder fünfte Arbeitsplatz an der Auto-Branche. Und diese Zahl wächst ständig - bald wird es jeder sechste sein! 
Nun wird eine einfache, harmlose Pandemie benutzt, um das Ende dieser Erfolgsgeschichte  noch schneller zu besiegeln und das deutsche Auto zu begraben. 
Habt ihr euch mal gefragt, wer dahinter stecken könnte, wenn es heißt, Abgase seien ungesund? Diesel soll plötzlich stinken und verantwortlich sein, für Atemwegserkrankungen. 
Wer sagt denn, dass diese angeblich vom Dieselabgas Erkrankten, nicht Vorerkrankungen hatten, die mit dem Diesel nichts zu tun haben? Ich nenne mal kreisrunden Haarausfall als Beispiel. Vielleicht haben die nie einen Diesel gefahren? 
Und ganz ehrlich, wenn ein über Achtzigjähriger an Lungenkrebs stirbt, könnte es auch vom Rauchen sein. Außer bei Nichtrauchern vielleicht. Mein Gott, wäre er ohne Abgase überhaupt Einundachtzig geworden? Und wozu?
Jetzt rennen diese Vollbegrünten rum und erzählen, wie schön ruhig die Innenstädte ohne Autos sind. Wie sauber die Luft ist. Es sei alles so entspannt im Verkehr. Ist ja kein Wunder, bei dem Zeug, was die rauchen! Da ist das Rauchen plötzlich gut, oder was?
Alles Ablenkung, sage ich euch! Merkt ihr, was dahinter steckt? Dann geht mal auf dem Elbe-Radweg spazieren! Wie? Geht nicht? Warum nicht? Weil die Begrünten, rein zufällig natürlich, ständig die Vorteile des Fahrrads propagieren, sowas wie Bewegung sei gut, frische Luft auch, kein Lärm, keine Abgase... Und das glaubt ihr? 
Plötzlich fahren alle Fahrrad - und der Fußgänger soll rübergehen. Seid ihr so blind? Wacht auf, Freunde! Paragraf 1 im Grundgesetz sagt doch eindeutig: "Der Fußgänger ist unantastbar."
Ich habe einen Freund, dessen Bekannter war lange beim Orthopäden in Behandlung. Inzwischen kennt der sich auch ein bisschen aus und der hat mal die echten Fakten recherchiert, die man sonst nirgends liest. Der Orthopäde selbst traut sich ja nicht, seit dem die Hexenjagd auf die "Fahrrad-Gegner" begonnen hat. Stichwort: Berufsverbot. 
Zum Thema Fahrradfahren und Gesundheit: Habt ihr ungefähr eine Ahnung, wie viele Fahrradunfälle im Jahr auf deutschen Strassen passieren? Millionen!! Und warum? Weil es durch die flächendeckenden Tempolimits kaum noch möglich ist, Radfahrer mit dem Auto zügig zu überholen. Gleich gar nicht, seit dem die mit ihren E-Bikes fast gleichschnell sind. Daraus resultieren diese langen Überhol-Vorgänge-Rennen und wenn dann Gegenverkehr kommt, weichen die Autos natürlich aus und touchieren dabei manchmal ganz leicht  die Radfahrer, die dann demonstrativ umkippen und "Aua-machen". Schuld ist komischerweise immer der Autofahrer! So viel zur "unabhängigen" Justiz in diesem Staat. 
Dabei liegt doch auf der Hand, dass solche Unfälle vermieden werden könnten, wenn es keine Fahrradfahrer gäbe. Aber, das sollte man lieber nicht laut sagen. Da ist man ja gleich AFD: "Anti-Fahrrad-Demonstrant". 
Eine andere Zahl: Was glaubt ihr, wie viele Gelenkserkrankungen in Deutschland gezählt wurden, seitdem es Fahrräder gibt? Millionen - pro Jahr! Davon will man aber bei den hanfrauchenden Vollbegrünten nichts wissen. Hauptsache keine Dieselschäden.... 
Wenn ein sportlicher, gut aussehender, hochgebildeter Mitzwanziger jämmerlich an seiner Kniegelenksarthrose verreckt, die er durch das Radfahren bekommen hat, dann guckt man weg, das will man nicht wissen. Vielleicht hatte der arme Kerl sogar einen Führerschein und im schlimmsten Fall noch ein Dieselauto. Das ist doch den Begrünten egal, wenn dann seine wunderschöne, deutsche Lebensgefährtin zu Hause mit dem intelligenten Baby im Arm auf ihn wartet und gar nicht ahnt, dass die Fahrrad-Lobby ihr den Liebsten genommen hat. Nur weil er den Lügen dieser Fahrrad-Faschos glaubte. 
Was treibt aber diese Vollbegrünten, außer Hanf und Kinderpornos? Ich sage es euch und dadurch kommt die ganze Wahrheit ans Licht:  Sie wollen  Macht! 
Sie wollen ein ganzes Volk aufs Fahrrad setzen, damit es gar keinen Platz für Fußgänger auf dem Elbe-Radweg gibt und Autos in die Strassengräben ausweichen müssen. 
Sie wollen Radwege auf Strassen, die ursprünglich nur gebaut wurden, damit Autos darauf fahren können. Sie wollen Radwege auf Autobahnen! Drei Spuren für Autos würden genügen, dann könnte ja eine fürs Fahrrad nicht stören. Wehret den Anfängen! 
Denn, Paragraf 2 im Grundgesetz lautet: "Der Autofahrer ist unantastbar." 
Natürlich haben die Vollbegrünten sich das nicht selbst ausgedacht, dafür sind die doch viel zu systembenebelt. Außerdem ist denen das Projekt einige Nummern zu groß, sie sind nur Handlanger eines machthungrigen Diktators. Nein, nicht Donald Trump. Wem gehört denn quasi die Welt? Bei wem schauen jetzt schon ganz viele ihre Filme, hören Musik und bestellen Dinge, die sie gar nicht brauchen? 
Richtig, bei Amazon! 
Was glaubt ihr, wie viele Fahrräder verkauft Amazon im Jahr? Ich sage es euch: Milliarden! Wenn man auf die Homepage von Amazon geht und dort nach Fahrrädern sucht, dann kommen ganz viele Angebote: Vom Kinderfahrrad, über das BMX (amerikanisch!) bis zum Citybike. Das ist doch kein Zufall! 
Und da ergibt sich noch eine andere Kausalität: Wenn der Fahrradfahrer umfällt und "Aua" hat, was braucht er angeblich unbedingt? Einen Helm! Und hat Amazon Helme? So ein Zufall... 
Habt ihr eine Ahnung, wie viele Radhelme Amazon verkauft? Milliarden, allein in Deutschland! 
Ist euch schon einmal aufgefallen, dass Fahrradhelme neuerdings hinten so ein Blinklicht dranhaben? Das gab es früher in meiner Jugend, kurz nach dem Krieg, nämlich nicht...
Was glaubt ihr, wofür das wohl sein könnte? 
Um gesehen zu werden. Richtig! Aber wer will denn Radfahrer sehen? 
Genau: Amazon! 
Daraus erstellen die dann ein Bewegungsprofil und wissen ganz genau, wer wohin radelt. Dann sieht "Big Brother" immer, wo ihr seid! Wollt ihr das? Seid ihr so dämlich, freiwillig einen solchen Helm zu tragen, nur weil euch das jemand sagt? Habt ihr schon mal einen toten Radfahrer gesehen, dem der Helm etwas genutzt hat? Wollt ihr auch schwitzen, kaum Luft bekommen und das Gefühl haben, der Kopf ist eingeengt? Nur, damit Jeff Bezos, ja so heißt der Mann, noch reicher wird? 
Warum macht Jeff das? Wisst ihr das nicht? 
Jeff Bezos hat seine Frau nach der Scheidung angeblich mit mindestens 400 Milliarden Dollar abfinden müssen, die er jetzt, mit eurer Hilfe zurückholen will, mit euch, mit Fahrrädern und Helmen. 
Wer aber das Vermächtnis unserer Väter in Ehren halten will, wem das Grundgesetz und die Freiheit wichtig sind, der fährt gerade jetzt einen Diesel, auf dem Radweg und zwar ohne Helm! Wacht auf, ehe ihr Sklaven seid! 
Wir sind das Volk(swagen)! 

Freitag, 8. Mai 2020

Drein3ßsch

Heute (Donnerstag) hat das RKI, das Robert-Koch-Institut, darüber informiert, dass die täglichen Pressekonferenzen nicht mehr stattfinden, sondern nur noch Ereignisbezogen, wenn es Etwas zu melden gibt. Genau das wollte ich auch tun, heißt, ich veröffentliche ab jetzt einen Post, wenn mir so ist oder Etwas anliegt. Wachsam bleiben.
Zwar liegt der Vorteil, wenn man nur einen Post in der Woche schreibt, darin, dass in der Woche ganz viel passiert ist, was als Thema in Frage käme. 
Der Nachteil besteht aber darin, dass ganz viel passiert ist, was keinen mehr interessiert. Ist ja oft schon einen ganzen Tag her.
Nehmen wir den Hertha-Profi-Fußballer Salomon Kalou, der Anfang der Woche aus Versehen ein Live-Video ins Internet gestellt hat, auf dem man die Hertha-Abstands- und Hygieneregeln nachvollziehen kann. So viele sind das bei der Hertha nämlich nicht. Dooferweise hat zeitgleich die DFL versucht, zu erklären, warum die Fußball-Bundesliga-Saison zu Ende gespielt werden muss. Das Komplizierte daran war, so zu tun, als ginge es um sportliche Gründe. Zum Glück konnte die DFL auf unglaublich hohe Hygienestandarts der Profi-Fußballer in den Vereinen verweisen. Bamm, kommt das Video vom Kalou! Okay, der ist der eine Spieler, der die Regeln nicht alle verstanden hat... eigentlich gar keine. Aber, da ist er wirklich der Einzige!!!! Gut, in England hat ein englischer Nationalspieler eine Sexparty gefeiert. Ein, zwei Bundesliga-Spieler haben mal die erlaubten Entfernungen verpeilt... aber sonst. 
Übrigens hat sich Kalou natürlich entschuldigt, mit dem Hinweis, dass er sonst ein feiner Kerl ist und nach dem Abstrullen immer Hände wäscht! Er hätte da brisantes Material, wer das nicht immer tut... Und außerdem wusste er nicht, dass sich jemand so ein Video anschaut. Er hat das nur ins Internet gestellt und dachte, da steht es erstmal gut, bis er es später abholt. Das nächste Mal will er an das Video dranschreiben: "Nicht angucken!". 
Das denke ich mir derzeit auch bei einigen Videos, die wütende Menschen zeigen, angesichts der Corona-Beschränkungen. Dabei möchte ich den jüngeren Wütenden, die den Begriff Diktatur für das verwenden, was hier gerade geschieht, nur sagen: In einer Diktatur wäre keiner von euch zwei Mal in Folge bei einem Protest-Spaziergang dabei gewesen. Gleich gar nicht mit Plakaten! Was Menschenrechte betrifft, glaube ich, gibt es auch in Europa ein paar Ecken, wo man wirklich darüber reden sollte. Aber, Leid und Unterdrückung im Sinne des Wortes, kennen hier in unserem Land die Wenigsten von den unter Fünfzigjährigen! Und Zustände wie im Krieg sind das gleich gar nicht. Fragt mal Überlebende, gerade am 8. Mai. Vielleicht nicht unbedingt den Gauland, der war da erst 3 Jahre... 
Was ja nicht heißt, die Pandemie-Maßnahmen beträfen keinen ernsthaft oder tun nicht weh. Doch, tun sie und das war auch nie ein Geheimnis! 
Aber vielleicht gibt es neben dem ICH noch ein WIR und vielleicht ist das manchmal größer, als das ICH? 
Davon abgesehen, gibt es gar keine Chance für die handelnden Personen, richtig zu handeln. Egal, was sie tun, es wird öffentliche Kritik geben. Auch das unterscheidet uns von einer Diktatur! Nehmen wir nur die Schulen:
 Heute stand ein frustrierter Vater in der Zeitung, weil sein Grundschulkind von den Freunden getrennt und in einer fremden Gruppe in einem ihm fremden Klassenzimmer lernen muss. Davon abgesehen, dass das suboptimal ist, frage ich mal, was man noch beachten muss? Übrigens gibt es Eltern, die finden es generell zu früh, Kinder in Schulen zu schicken. Dann gibt es Eltern, die sind fertig und fragen, warum gerade ihr Kind noch nicht in die Schule darf. 
Ich warte schon auf die ersten Lehrer mit betröppeltem Gesicht in der Zeitung, die sich über Arbeitszeiten nach 13 Uhr beschweren oder darüber, dass so wenige Kinder in der Klasse sind, was ein Echo im Raum erzeugt, worauf sie mit Hörstürzen reagieren. 
Und da sie den Stoff jetzt immer wieder wiederkäuen, weil es ja so viele kleine Gruppen gibt, leiden sicher bald welche an Wiederholungspusteln. 
Oder es melden sich Eltern, die ein Attest vorweisen können, dass ihr Kind nach zehn Uhr extreme Konzentrationsprobleme hat und vor elf Uhr gar nichts auf die Reihe bekommt, weil sie Bluter sind oder eine zuckerkranke Verwandte mit LSR mal in der Schule genau zwischen Zehn und Elf eine Sechs in Mathe bekam, was posttraumatische Störungen in der gesamten Familie zur Folge hatte. Oder Eltern, die die Umstellung vom Zuhauselernen hin zur Schule als zu radikal empfinden und eine Verlängerung der Ferien beantragen, mit anschließendem langsamen Kennenlernen der Schüler, in den ersten sechs Wochen. Zwischen 9 und 10 Uhr. Erstmal nur montags. Dann schrittweise auch an anderen Tagen und nicht mehr in Whatsapp-Chats, sondern persönlich in der Schule. Anfangs aber nur ganz kurz! Man kennt sich ja kaum...
Freunde, bei aller Liebe, das ist Kindergarten, verglichen mit den Problemen eines fünfjährigen Jungen in Utha, dem seine Eltern keinen Lamborghini kaufen wollten, weshalb er deren Auto nahm und selbst nach Kalifornien fahren wollte, um sich einen zu kaufen. Für drei Dollar. 
Was sind das nur für Eltern, die ihrem Kind einen einfachen Wunsch abschlagen? 
Andererseits könnte der übergewichtige kleine Fettsack auch  X Æ A-12  als Vornamen bekommen haben. Na, die Fresse hätte ich dann mal sehen wollen! 


Freitag, 1. Mai 2020

Zween3ßsch

Ich muss zugeben, dass ich letzte Woche die 31 falsch geschrieben hatte, also Een30ßsch, was natürlich nicht geht und beim Aussprechen zum Desaster wird. Darum diesmal anders, dafür richtiger. Apropos anders... 
Etwas anders ist auch Donald Trump, jedenfalls anders als der Rest der Welt. Nachdem er das Corona-Virus erst ausgelacht und dann als Chinese beschimpft hatte, ist ihm irgendwann von seinen großartigen Beratern geraten worden, dass man es erschiessen könnte. Hat er logisch gefunden und ein Großteil seiner Landsleute auch, die daraufhin die Waffengeschäfte leergekauft haben. 
Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was hätte passieren können, wenn das Klopapier dort alle gewesen wäre und die Kunden voll aufgerüstet die Geschäfte besucht hätten. Das wäre dann mal ein echter Shit-Paper-Storm geworden. 
Irgendwann ist dem Trump dann klargeworden, dass es keine ganz dumme Idee ist, bei Viren auf Virologen und Epidemien auf Epidemielogen zu hören, wobei er ursprünglich davon ausging, dass die auf ihn hören würden. Jetzt hört er gelegentlich auf die Experten, versteht aber nicht alles, genauer gesagt, alles nicht, was aber nicht schlimm wäre, wenn er seinen Schnabel halten würde, der mich übrigens zusammen mit der Perücke an einen anderen Donald erinnert. Ich komme noch drauf... 
Immer wenn ich ihn reden sehe und höre, denke ich, gleich kommt der Film-Abspann und ich muss unbedingt gucken, wer in dieser großartigen Polit-Satire den Präsidenten gespielt hat. Ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber der ist auf den Punkt besetzt! 
Ich weiß gar nicht, ob das seine Idee war, aber diese Woche flogen Kampfflugzeuge der AirForce über einigen Städten Formationsflüge, als Dank an die Corona-Helden oder so. Ich sag mal, Schwein gehabt, dass es kein Zielschiessen vom Flugzeugträger war, auf dem es so viele Covid19 Infizierte gab. Wenn das schon absurd ist, es geht noch mehr und Donald ist nicht umsonst der Größte:
Er hat Einen gucken lassen, der so dämlich ist, dass man vermuten müsste, jetzt schnallt es auch der letzte Pumpgun-Besitzer. 
Donald empfahl, sich Desinfektionsmittel einzuverleiben. Nicht einzureiben. Einzuverleiben! 
Quasi, das Virus dort zu bekämpfen, wo es gefährlich ist, nämlich im Körper. Das hat sogar eine gewisse Logik, nur eben auf einem Niveau, zu welchem sogar Regenwürmer abtauchen müssten. Andererseits hat er wiedermal mittendrin aufgehört mit seinen Tipps, ließ einige Fragen offen - war quasi in seiner Beklopptheit inkonsequent. Denn:
Was ist mit Spüli-Tabs? Lutschen? Oder rektal? 
Glyphosat intravenös? Weichspüler gurgeln?  ...
Ein Großteil wird mir zustimmen, wenn ich sage, das ist so bescheuert, dass man am Verstand des Ideengebers zweifeln müsste... wenn er welchen hätte.
 Andererseits scheint es zahlreiche Amerikaner zu geben, denen das nicht aufgefallen ist. DAS macht mir wirklich Sorgen... 
Mit einem von ihnen, dessen Intellekt zwischen Größen und Wahn zu liegen scheint, macht man in Brandenburg gerade Geschäfte. Genauer gesagt, man hofft, dass es Geschäfte werden und nicht am Ende nur "ein großes Geschäft". Da warten wir mal ab und Klopapier gibt es ja auch wieder. Apropos hoffen...
Man hofft in Deutschland jetzt stündlich auf weitere Lockerungen. Der Anfang ist gemacht, denn endlich dürfen die Tattoo-Studios wieder öffnen. Das ist systemrelevant, denn wenn man sich überlegt, wie viele eher junge Leute komplett bedruckt sind. Da werden ja Tapeten neidisch! 
Leute wie ich, so ganz ohne Tattoo, gelten schon als aussterbende Minderheit der Tattoo-Nudisten. Es soll Freibäder geben, in die wir nicht mehr reindürfen. Und wenn doch, dann nur noch an eingezäunten Stellen ganz am Rand in FKK-Bädern, damit sich keiner vor den Unbedruckten ekelt. Okay, dieses Jahr ist es egal...
Ich denke übrigens, dass die Fußball-Liga da mit drinsteckt, weil sich zahlreiche Profis geweigert haben sollen, ohne neue Tattoos weiterzuspielen. Und wenn die nicht weiterspielen, gibt es keine Spiele! (Trumpsche Kausalität) 
Ich habe gelesen, dass man das DFB-Pokalfinale nicht am festgelegten Termin in Berlin spielen wird. Na, da war ich total überrascht! In welcher Pokalrunde waren wir eigentlich? Apropos überrascht... 
Als Demos Pflicht waren, haben wir uns ge- und verdrückt. 
Als sie erlaubt und freiwillig waren, haben wir sie ignoriert. 
Nun hat die Pandemie dieses Jahr ein Verbot gebracht und plötzlich wollen ganz Viele unbedingt jetzt ihr Demonstrationsrecht nutzen. Wenn das die Genossen wüssten... Die würden fänsn!

Freitag, 24. April 2020

Een30ßsch

Ich habe mir überlegt, ein Post pro Woche ist machbar. Das Schreiben ist ja meine Möglichkeit zu kommunizieren, Frust abzubauen, Fragen zu stellen, wütend oder komisch zu sein. Wenn es dann auch noch gelesen, geliked, geteilt oder gemocht wird, ist das eine total feine Sache! 
Heute ist mir nach Wut und die Kunst besteht im Wesentlichen darin, diese beim Schreiben nicht über den Verstand siegen zu lassen. Was mir nämlich zusehends auf den Sack geht, sind die "Ich hab da andere Informationen", "Ihr werdet schon sehen" oder "Ist euch klar, was hier abgeht" - Theoretiker! 
Mich stört nicht die Tatsache, dass Fragen gestellt werden oder Diskussionen über Sachverhalte stattfinden. Wenn es geht faktenbasiert. Das nennt man Freiheit und öffnet Horizonte! 
Apropos Horizont... Bis dahin und noch weiter standen am Montag die Dresdner. War das der Versuch einer Volkszählung? Nein, es gab kostenlosen Mundschutz! 
Die Entschuldigung vom OB, man sei überrascht gewesen, dass so viele Dresdner kommen ist etwas dünn. Erstens kommen bei KOSTENLOS schon ganz viele und dann noch Mundschutz. Hallo? Aber ich schwoffte ab...
Mich kotzt immer mehr diese überhebliche Arroganz an, mit der Menschen - die, wie ich übrigens auch, NICHTS von Viren, Abläufen oder generell Medizin verstehen, weil sie NICHTS damit zu tun haben - die Leistung und das Bemühen von Virologen, Ärzten, Forschern und ja, auch von Politikern in den Dreck ziehen und verächtlich machen. Mit jeder Theorie sagen sie nämlich im Subtext, dass die, die da gerade agieren, ganz schöne Trottel oder Ganoven sind. 
Heute hatte ich das Glück der Information über die Tatsache, dass das dicke Ende erst noch kommt. Okay, aber wer für diese Erkenntnis studieren musste, hat definitiv Zeit verschwendet. 
Dabei liegt immer der Vorwurf des Vorsatzes in der Luft, dass DIE das mit Absicht machen und der Volkstrottel gar nicht merkt, wie er gerade verarscht wird. Auf die Frage nach DIE, also DENEN, kommt dooferweise nichts. Klar, ist ja geheim! 
Da es einen Grund für das Verhalten von DENEN geben muss, stellt sich die Frage nach den Gewinnern der Krise, die allgemein verdächtig sind, da mit drin zu stecken. 
Amazon, klar! 
Zewa, ganz klar! 
Alle Hefe-Produzenten! 
Schokoladenfabriken!
Die Post, alle Netzbetreiber, alle Streamingdienste, Kondomhersteller.... 
Freunde, da muss ich ja beim Schreiben lachen.  
Aber vielleicht ist es der weltumspannende Geheimbund aus gewählten Staatschefs, Diktatoren, Monarchen und was da weltweit eine gemeinsame Suppe kocht? 
Hatte ich die Gelbe Gefahr schon erwähnt? Immerhin steht die in der Bibel... oder war es das Fahrtenbuch meines Onkels?
Leider fielen dabei ein paar global agierende Kleinunternehmer hinten runter, aber die waren auch nur am Rande wichtig: 
Öl-Scheichs. Autohersteller. Ein paar Geldhäuser, Fluggesellschaften, Reiseunternehmen... 
Auf meine Frage, ob die Leichenberge in Norditalien nicht eventuell darauf hinweisen, dass ein paar Leute gestorben sein könnten, kam, neben dem Klassiker, dass die sowieso bald gestorben wären, die Aufklärung, dass das Katholiken sind, die natürlich nicht verbrannt werden wollen, man darum mit Beerdigen nicht nachkommt und nun so tut, als wären das Corona-Opfer, damit keiner merkt, was da eigentlich schief läuft. 
Der Italiener hat nicht nur dreckige Luft, strunzdumme Ärzte, die voll auf die WHO reingeflogen sind, sondern ist auch noch zu faul zum Leichenverbuddeln... Ihr wisst wohl gar nichts!?
Übrigens, der Hinweis, dass die meisten Toten sowieso bald gestorben wären, provoziert die Frage, warum wir uns dann noch Alters- und Pflegeheime leisten. Mal ehrlich, das sind doch alles welche, die eh bald sterben... Sorgen machen mir nur Hinweise auf Vorerkrankungen und Alter, weil das Variablen sind. Ab wann bin ich denn dabei? 
Ich habe lange geraucht und früh beim Aufstehen bin ich definitiv Risikogruppe...
Die größte Enthüllung war aber, dass der Drosten (Virologe, sonst unbedeutend) jetzt 50.000 Euro bekommen hat. Das ist doch kein Zufall! Gerade der, gerade jetzt... und wofür genau?
Der wurde ausgezeichnet und das ist auch nicht geheim, da reicht ein Blick auf die Homepage der Charité in Berlin! 
Freunde, entschuldigt mich bitte, aber ich gehe jetzt brechen, weil es genau diese Respektlosigkeit ist, die mir Übelkeit verursacht. 
Übrigens, der Mann, der sich so grandios auskennt und sein Wissen zu gern mit dem dummen Volk teilt, ist gelernter Tischler mit erlesenem Freundeskreis. Das sollte als Fachkompetenz für Pandemie erstmal genügen. Bleibt gesund!

Sonntag, 19. April 2020

30ßsch

Das ist nun der Letzte. Ich bitte um genaue Formulierung, denn ich meine nicht: Das Letzte. 
Also, der Letzte, weil ich das tägliche Pensum nicht mehr so einfach und ohne Stress bewältige, was bedeutet, ich werde wieder etwas Schreiben, aber nicht mehr täglich und vielleicht über andere Dinge das Lebens. Ich melde mich, wenn ich darf.
Den 31. Tag in Folge poste ich nun also etwas, was mich bewegt, was interessant oder vielleicht ganz lustig sein könnte. Als ich damit anfing, wusste ich gar nichts übers Bloggen oder ob das jemand liest. Inzwischen beschleicht mich das Gefühl, dass es wie Kolumne schreiben ist, nur ohne Zeichen-Beschränkungen. 
Oder auch wie Buch schreiben, nur ohne ein Buch veröffentlichen zu müssen, was dann keiner kauft und dessen Kosten ewig dafür sorgen, das man nicht in die Gewinnzone kommt. Das wiederum muss man dann dem Finanzamt erklären. Also, Blog ist cool.  
Nachdem ich den Statistik-Button gefunden hatte, was einfach war, weil er beschriftet ist, wie alle Schaltflächen, habe ich gelegentlich am Tag geschaut, was denn mein Blog so macht. Nicht oft, eigentlich nur früh mal kurz, vor und nach dem Frühstück, Mittag, Kaffeetrinken und Abendbrot, zwischendurch am Tag noch und dann erst abends wieder, kurz vor und nach dem Schlafengehen. Dann aber erst nach dem Wachwerden wieder! 
Im Gegensatz zu meiner Kolumne im Blitz!-Magazin, die ich nun schon seit 2002 schreibe, sah ich also, wie oft mein Blog geklickt wurde, was manchmal überraschend viel oder enttäuschend nicht so viel war. Wobei sich Maßstäbe verschieben. Dachte ich ganz am Anfang, boah, 100 Klicks, war ich später bei "nur" 100 Klicks am Tag ein wenig enttäuscht. Jetzt kann ich mit Stolz auf über 5000 Klicks insgesamt verweisen, wobei ich keine Ahnung habe, wo ich da im Verhältnis stehe. Ganz im Ernst, sollte jemand wissen, was viel oder wenig Aufrufe sind, bin ich für jede Information dankbar. Die Blogger blocken nämlich bei den Zahlen...
Dankbarkeit ist auch der Begriff, den ich benutzen möchte, wenn ich auf die 5000 Klicks verweisen darf!
Nachdem die Anfangseuphorie des Neuen groß war, kam dann die Alltagsdelle und danach konstant wieder mehr Klicks. Und jetzt kommt die Hammernachricht: Allein aus den Vereinigten Staaten hatte ich 60 Aufrufe, was ja nur bedeuten kann, dass meine Zukunft in den USA liegen wird, wo man mich nun endlich kennt. Okay, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hatte ich ebenso wie aus der Türkei ein paar Aufrufe, aber ich denke, in meiner Position kann ich mir mein Partnerland aussuchen. Das heisst, ich werde wohl mit dem Geld der Scheichs in den USA eine Karriere machen, aber hier in Deutschland bleiben, wegen der sozialen Absicherung. Ein Aspekt, den ich auch noch erwähnen wollte. Am Beginn vor fast 5 Wochen, begannen die verschärften Ausgangsregeln in Deutschland, es kam nicht zu den Infektions- und Sterberaten wie in Spanien, Italien, im Elsass oder New York... Da könnte man sagen, "Dank der Maßnahmen!" oder "Was sollten dann die Maßnahmen?". Ich weiß darauf keine fachlich fundierte Antwort und maße mir auch keine an! 
Wahrscheinlich ist das wie mit einer Versicherung: Wenn ich sie brauche, bin ich heilfroh sie abgeschlossen zu haben. Wenn nicht, war es einfach nur unnütz verbranntes Geld. Aber irgendwie fühlt man sich besser...Bleibt gesund!

Samstag, 18. April 2020

9zwanzsch

Es ist Samstagvormittag, draußen scheint die Sonne und laut meiner WetterApp bleibt das so, bis zu meinem Renteneintritt. Im Prinzip finde ich das herrlich, hat aber auch Nachteile. So sitze ich gern mal in der Sonne und lese. Da wird aber nichts Anderes. 
Im Garten scheitert der Versuch, mit Wasser aus der Regentonne zu gießen am Wasser aus der Regentonne. Wir überlegen schon Dürrobst anzupflanzen oder Trockenblumen, Kakteen, Zypressen...
Etwas anderes wollte ich eigentlich loswerden: Vorgestern hatte ich ja Abflussprobleme, also nicht ich, das Waschbecken im Bad. Darüber habe ich mich mal so richtig ausgeheult, hier im Blog. Und danach kamen tatsächlich mehrere Hinweise, wo ein Klempner in der Nähe gewesen wäre, wer Material gehabt hätte. Danke dafür! Und warum sagt ihr mir das hinterher? Ich überlege nun, prophylaktisch einen Text zu machen, in dem ich eine punktuelle Geldknappheit beweine... Mal sehen, was da für Hinweise kommen. 
Übrigens habe ich gestern ein paar Zeilen zum Thema Schule geschrieben, die schon Minuten (!) später inhaltlich bestätigt und verbessert wurden. Kein Scherz, der Post ging raus und die E-Mail aus der Schule rein. Zwar befürchte ich, dass es keinen direkten Zusammenhang gibt. Aber ich muss sagen, für mich trotzdem eine schöne Sache, denn wenn man sich, so wie ich, ein klein wenig aus dem Fenster lehnt, hofft man schon, nicht allein so zu denken oder zu empfinden. Wenn man dann auch noch bestätigt wird, ist das durchaus befriedigend. 
Ich finde es auch gut, zu sehen, dass die Schulleitung Kritik und Hinweise der Eltern annimmt und bereit ist, darauf zu reagieren. Deutschlands Bildungssystem ist noch nicht verloren! 
Apropos Bildung: Bei uns läuft meist in der Küche das Radio und da ich mehr Zeit dort verbringe, als meine Tochter, läuft da auch mein Sender, radioeins vom RBB. Bis meine Tochter in die Küche kommt. Früher hat sie mich noch gefragt, heute nimmt sie die Fernbedienung und ändert auf Energy (Hitmusic only). Sobald sie aber raus geht, wenn auch nur kurz, nehme ich die Fernbedienung und korrigiere zurück auf radioeins (nur für Erwachsene). Wir spielen dann manchmal, wer es spät oder gar nicht merkt. Interessanterweise genügen aber ein paar Takte Musik und wir beide merken, dass der jeweils falsche Sender läuft. 
Aber noch etwas anderes ist mir aufgefallen. Wenn wir den ganzen Tag Energy hören würden, könnte es sein, wir wären am Montag überrascht von Menschen mit stofflicher Barriere im Gesicht. Der Informationsgehalt (nicht allein) dieses Senders geht dermaßen stark gegen Null, dass man sich nicht wundern muss, dass so viele Jugendliche nichts raffen. Die wissen es schlicht nicht! Jetzt kommt wieder der Hinweis, dass diese Sender ja auch Nachrichten senden... Ja, aber so in dem Style: "Hey Leute, draußen ist Corona, also schwimmt nicht so weit raus. Und wenn, dann mit Hitmusic only!"
Und noch etwas stört mich. Viele Bands oder Künstler, die von Konzerten oder Auftritten leben müssen, haben bis Ende August keine Auftritte! Die hätten von den Fernseh- und Radiosendern dahingehend Hilfe bekommen können, dass man sie einfach mal spielt oder zeigt. Warum in besonderen Zeiten nicht mal besondere Programme anbieten? Tantiemen sind auch Geld! 
Ich habe gerade mal die Playlist von Jump gelesen und durchaus deutsche Künstler gefunden, wie Sido, Max Giesinger, Johannes Oerding... nichts gegen diese Künstler, aber die laufen immer, weshalb ich sie nicht vordergründig gemeint habe. Und Ross Antony auch nicht!

Freitag, 17. April 2020

8zwanzsch

Gestern ging in meinem Abflusswahn unter, dass wir am Mittwoch von Lockerungen der Beschränkungen zur Corona-Krise erfuhren. So zum Beispiel, dass Geschäfte des Einzelhandels bis 800 qm Fläche öffnen dürfen. Schon gab es die ersten kritischen Stimmen, die riefen, warum nur bis 800 qm? Warum nicht bis 850 qm? Das wäre übrigens den Geschäften bis 1000 qm zu wenig... Dann wieder haben sich manche an der Zahl aufgehangen, wieso man genau 800 qm festgelegt hätte. Ich behaupte mal, bei 936 qm hätten die das auch gefragt... 
Entscheiden möchte ich so etwas nicht, wobei sich schon die Frage stellt, warum riesige Baumärkte dürfen und etwas kleinere Möbelhäuser noch nicht. Davon abgesehen, dass ich seit gestern immer auf der Seite der Baumärkte bin. Aber wer schon einmal vormittags in einem Möbelhaus (außer IKEA) war, weiß, dass die Ansteckungsgefahr dort nicht so hoch ist, wie in einigen Geschäften, die nun öffnen dürfen. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht an ein sinnvolles, gerechtes System, wer was wann darf. Im Prinzip ist jede Regelung falsch und angreifbar! Festlegungen sind immer mit dem Auge des Nutznießers zu betrachten.
Nehmen wir die Öffnung der Schulen. Es ist unstrittig, dass die wichtig ist, weil sonst viele SchülerInnen vergessen könnten, wer ihre Lehrer waren. Ich sag mal so, der letzte Kontakt meiner Tochter zu einigen ihrer Lehrer ist schon ein paar Wochen her. Wir könnten es auch mit der "Selbständigkeit" meiner Tochter beschönigen. Jedenfalls fand ich den Hinweis, die SchülerInnen können sich gern an ihre Lehrer wenden etwas mickrig. Zumal ich mir nicht vorstellen möchte, was in Summe geworden wäre, wenn wir als Eltern beide normal gearbeitet hätten und ich als Aufseh...passer nicht dagewesen wäre. Vielleicht sollte man nach der Krise ein paar Sachen aufarbeiten. Und vielleicht könnte man die Chance nutzen, auch die digitalen Versäumnisse anzusprechen. Da meine ich nicht die, unserer Kinder! Das nur nebenbei... Spannend ist jetzt, welche Idee, wie man den Schulbetrieb wieder aufnimmt, sich durchsetzen wird. Wo sich alle einig sind - zuerst müssen die Abschlussprüfungen durchgezogen werden. 
Dann aber wird es vogelwild! 
Zuerst die ganz Kleinen, weil die das Wort Virus noch nicht schreiben können? 
Oder doch lieber die Großen, weil die schon länger die Schule abgenutzt haben? 
Oder die mittleren Klassen, weil das so viele sind und etwas Schwund dort kaum auffällt? 
Oder erst die ungeraden Klassenstufen, wegen Covid-19, weil das auch ungerade ist...? Okay, den habe ich mir bei Donalds Sprecherin geklaut, die ganz baff war, dass man das Covid-19 nicht im Griff hat, obwohl es doch schon 18 andere davor gab. 
Ich persönlich finde, alle unter 1, 30 m sollten zuerst in die Schulen gehen, da die unter dem Virus durchlaufen können. 
Wer auf den Schulbus angewiesen ist, kommt ab jetzt mit Fahrrad, wobei eine Strecke von 25 km als zumutbar gilt. Es kann aber auch gelaufen werden, wobei das Ministerium darauf verweist, dass man zu Fuß länger braucht und darum eher losgehen sollte. 
Wer in der Stadt mit den Öffentlichen fährt, kann das tun, wenn er nachweisen kann, dass Mindestabstände eingehalten wurden. Dafür reicht die Unterschrift des Bus- oder Bahnfahrers. Ansonsten Fahrrrad, laufen... eher losgehen.
Außerdem erstmal nur Mädchen, weil sich Jungs die Hände nach dem Pullern oft nicht waschen. Stichwort: Tröpfcheninfektion. 
Ich habe gelesen, dass man in den Schulen die Sanitärräume nach jeder Prüfung reinigen wolle. Wahrscheinlich meinen die nach jeder Prüfungswoche. Wird noch korrigiert.
Zudem sollte es Unterricht in drei Schichten geben, damit in den Klassenzimmern etwas Platz wird. Da Lehrer ab Mittag aber extrem abbauen, werden Eltern gebeten, nachmittags, also ab 13 Uhr, den Unterricht durchzuführen. So langsam sollten die das auch können. Ansonsten siehe LB S. 181, Aufgaben 1 - 4! 
Vorhin kam im Radio, dass Wolfgang Schäuble darüber nachdenken würde, die Ferien zu verkürzen, um Stoff aufzuholen.  Komisch, als meine Tochter regelmäßig etwa 5 Wochenstunden Ausfall hatte, kam keiner auf die Idee, dass man das aufholen müsste... 

Donnerstag, 16. April 2020

7zwanzsch

Heute war ich kurz davor aufzugeben! Meinen Vorsatz, "Jeder Tag ein Post", über Bord zu werfen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich niemals berühmt werde, warum meine Texte für die Nachwelt nicht das Erste sein werden, wenn man nach der Pandemie 2020 fragt. Weil ich weich bin... 
Es gab Komponisten, die nichts mehr hörten und dennoch Großes komponierten. 
Maler, denen ein Ohr fehlte, nicht abgekaut, sondern abgeschnitten, die Großes malten. Übrigens heißt das wirklich malten und nicht mailten... Okay, zum Malen hätte er es sowieso nicht unbedingt gebraucht. 
Es gibt blinde Sänger, die den Weg zur Bühne schreiten und es gibt einen, der nix kann und Wendler wurde. 
Und ich hätte mich fast von einem undichten Abfluß unterm Waschbecken im Bad vom heutigen Post abbringen lassen. Genauer gesagt, hat sich das Verbindungsstück zum Traps aufgelöst oder wie wir sagen, zum Röhrengeruchsverschluss. Manche sagen auch Röhrensiphon, aber das klingt mir zu lecker nach Sahnesiphon. 
Mein Siphon heute war nicht lecker! 
Und das zur falschen Zeit, denn ich wusste auf die Schnelle nicht, wo ich Ersatzteile herbekomme - und zwar sofort. Da habe ich Ostern noch über die Baumarktjunkies gelästert und heute wäre ich selbst zu gern einer gewesen. Am Montag hätte ich  auch gewusst, wo ich einen Abfluss für das Waschbecken bekomme und online gibt es sicher auch welche. Aber ich kann solche unerledigten Sachen nicht ertragen und muss das sofort beheben. Darum habe ich seit Wochen mein Auto mal wieder  bewegt und war exakt 15 km weg in Dohma beim Service meines Vertrauens, bei Sanitär Schröter. Der hatte vor vielen Jahren unser Bad gemacht und mich schon ein paar Mal vor einer partiellen Flut, also nur in meinem Bad, bewahrt. 
Übrigens schreibe ich die Kilometerzahl dazu, damit mich in Dohma mit dem DD-Kennzeichen keiner anzinkt. Heute war ein Bild vom Ministerpräsi Kreeetschmer in der SZ mit der Frage, ob er Ostern in Waltersdorf in seinem Umgebindehaus hätte sein dürfen. Eine Nachbarin aus dem Ort fand das nicht lustig und hat das sofort der SZ gemeldet! Richtig! Was erlauben Kreeetschmer? 
Ich sag mal so, vielleicht sollte er seine aktuellen Beliebtheitswerte in Waltersdorf ermitteln lassen...? Wenn man solche Nachbarn hat, braucht man fast keine Koalitionspartner. 
Ganz nebenbei wurden die Ausgehbeschränkungen gestern gelockert, also für ab Montag und dann ab Mai usw. Mein Lieblingspassus dabei ist, dass die Friseurläden ab 4. Mai vielleicht öffnen dürfen und die MitarbeiterInnen dabei auf Schutz der Kunden und auf Selbstschutz achten sollen. Nach Möglichkeit soll der Kontakt mit Kunden weitestgehend vermieden werden!?! 
Ich glaube, ich nehme erst im Juli einen Termin, wenn die das mit dem Entfernungsfrisieren so richtig draufhaben. 

Mittwoch, 15. April 2020

6zwanzsch

Heute ist nun der berühmte Mittwoch, der alle Probleme lösen soll. Bis jetzt habe ich unter anderem gelesen, dass Großveranstaltungen bis Ende August verboten bleiben sollen. Inklusive Sportveranstaltungen. Der Zyniker in mir meint dazu, dass Fußballspiele in einigen westdeutschen 2. Liga-Stadien, eigentlich gestattet bleiben könnten. Wer soll sich da anstecken, wenn die kaum Zuschauer haben? Ich sage mal Wehen-Wiesbaden, Heidenheim, Sandhausen, Fürth... Da ginge das mit dem Sicherheitsabstand. 
Vielleicht ist es das Beste, man sagt die Fußball-Ligen ab und fängt nächstes Jahr bei Null an. Das wäre sicher auch im Sinne von Dynamo, die ihre Ungeschlagen-Serie dadurch ausbauen könnten. Um das Fernsehgeld zu bekommen, kann man ja Geisterspiele austragen, die aber wie Freundschaftsspiele gewertet werden. Es wäre sowieso viel zu viel Konfliktpotential vorhanden, denn wo bliebe die Chancengleichheit? Es gibt vielleicht Spieler, die können nicht, wenn keiner zuguckt. Also spielen. Dann wird es welche geben, die verweigern das Toreschiessen, weil das Trikot auszuziehen im Torjubel sinnlos geworden ist. Da hat man mehrere neue Tattoos und keine Sau sieht das! Wo rennt man in einem leeren Stadion überhaupt hin, zum Jubeln? Darf man noch aufeinander springen beim Torjubel oder wird das als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld verwarnt? Zahlt der Verein das Bußgeld oder der Spieler? 
Einige Jungs bekämen riesige Motivationsprobleme. Stellt euch mal vor, die müssten spielen, ohne dass Zehntausende ihnen zujubeln. Die würden den Ball bis zum Mitspieler bringen, der schon länger neben ihnen steht und keinen Applaus dafür bekommen. Quasi wie bei fast jedem von uns. Oder klatscht euer Chef Applaus wenn ihr euren Job fehlerfrei erledigt habt? Man könnte jetzt noch sagen, ab einer gewissen Summe kann man sich auch mal selbst motivieren, aber ich befürchte, bei einigen Spielern ist diese Summe noch nicht erreicht. 
Was passiert mit den vielen Dauerspuckern? Ist das Spucken ab jetzt eine Tätlichkeit, wenn man nicht mindestens 2 m Abstand von der Spucke zum Gegenspieler hat. Generell stellt sich die Frage, was mit Tröpfcheninfektion ist. Andererseits erklärt sich unter diesem Gesichtspunkt das Verhalten der Dynamo-Abwehrspieler bei vielen Gegentoren in dieser Saison. Das war Selbstschutz!
Fällt dann nicht auch auf, wie überschätzt ein Stürmer ist, wenn er ohne gegnerischen Körperkontakt trotzdem wochenlang kein Tor schiesst? 
Werden Spieler nur noch mit Einkaufswagen auf das Spielfeld gelassen? Darf jede Heimmannschaft festlegen, wie viele Einkaufswagen für gegnerische Mannschaften zugelassen werden? 
Müssen Tausende von Sicherheitsdienst-Mitarbeitern bei jedem Ball-Aus die neuen Spielbälle mit einem Desi-Tuch abwischen unnd dem Einwerfer die Hände vorher desinfizieren? Werden Spieler, die ihre Hände vor dem Spiel nicht gewaschen haben, mit Gelb verwarnt? Bekommen Schiris eine Plexiglas-Röhre übergestülpt? Muss das Fiebermessen bei Einwechslungen der Amtsarzt durchführen? Welche Fieber-Thermometer werden von der DFL zugelassen? Wenn man, wie allseits bekannt, rektal die genauesten Messwerte erhält, sollte man das dann nicht auch verbindlich festlegen? Direkt am Spielfeldrand oder noch in der Kabine? Darf Bibiana Steinhaus unter solchen Bedingungen noch Männer-Spiele leiten...? 

Dienstag, 14. April 2020

5zwanzsch

Gestern Abend haben wir uns den Film "Das Pubertier" angeschaut, gemeinsam mit unserer Tochter, die im Alter eines solchen Tieres ist. Wir Eltern wollten schauen, ob wir schon mittendrin sind, noch am Anfang oder schon drüber und glücklich sein können, dass es so glimpflich ausging. Unsere Tochter hat freiwillig mit geschaut und wir hofften, dass sie das Pubertier im Film so daneben finden würde, dass sie sich bemüht, nicht so zu werden, sollte es noch losgehen. Für uns war es also gestern, wie für die Nation, die gespannt auf den Mittwoch wartet, mit der Frage, ob und was von den Corona-Regeln gelockert werden wird. Und ich denke, der Film war für uns, wie der Mittwoch für Alle werden wird. Die Besetzung  des Filmes versprach gute Unterhaltung mit Liefers, Buck, Mackatsch und Gruber, aber... 
Auch am Mittwoch ist die Besetzung prominent, es kommen die wichtigsten Politiker Deutschlands zusammen. Es werden ein paar Hoffnungen erfüllt werden, ein paar Erwartungen bestätigt, aber insgesamt wird am Ende keiner so richtig zufrieden sein. Und es wird wieder Viele geben, die sich als Verlierer fühlen werden. Die große Spannung wird abfallen und zurück bleibt neben Erleichterung, ein bisschen Leere, Traurigkeit, Enttäuschung und sicher auch Wut. Ich hoffe nur, dass da keine Entscheidungen unter dem Druck irgendwelcher Lobbyisten fallen, die selten mit der Vernunft ihre Verträge schließen. 
Okay, nach dem Film blieb jetzt keine Wut oder so zurück. Er war solide, gut gespielt, man konnte durchaus schmunzeln, aber weggeschmissen vor lachen haben wir uns nicht. Ich hadere eigentlich generell mit deutschen Komödien, weil es denen zu selten gelingt, mal völlig dämlich loszukaspern. Meist leiden deutsche Komödien an intellektuell anspruchsvoller, plumper Humorlosigkeit, so dass ich mit Schmunzeln oft schon zufrieden bin. 
Unabhängig vom Film, läuft es bei uns aber noch pubertär entspannt. 
Auf die meisten Fragen kommt ein NEIN als Antwort. Die Weitsicht des Teenagers ist mit Kurzsichtigkeit positiv beschrieben. Beim Suchen von etwas, wird generell nichts gefunden und Bock hat man selten, zumal man das Meiste vergessen hat. Eigentlich sehr okay!
 Neulich war ich dann aber doch vom Anspruch der Jugend irritiert. Im Fernsehen wurden in einer Show die Lochis vorgestellt, was Zwillinge sind, die durch YOU TUBE-Videos megaerfolgreich geworden sind. Wir reden hier von 2,7 Millionen Abonennten und über 1 Milliarde Klicks! Den Zuschauern wurden ein paar Videoschnipsel eingespielt, die zeigen sollten, wie die so erfolgreich wurden. Da konnte man sehen, wie die Lochis Auto fuhren und dabei lustig guckten. Hammer! Einmal war ein Lochi draußen vor einem Fenster und einer drin, der lustig raus guckte, weil dem anderen draußen kalt zu sein schien. Brüller! Und dann gab es noch ein Video, wo man sehen konnte, wie die verrückten Kerle Spaghetti kochten, dabei den Herd versauten und übelst lustig guckten. Total geil! Muss man erstmal drauf kommen. Hat sicher eine spannende Meta-Ebene... 
Nachdem ich in den letzten drei Wochen meine Insta-Follower auf die schwindelerregende Zahl 78 geschossen habe, ist es für mich an der Zeit, auch was Neues zu wagen. Ich denke, ich drehe ein Video, wie ich beim Versuch mir die Schuhe zuzuschnüren die Treppe runterfliege und dabei lustig gucke, weil es Klettverschluss war... 
Oder wie ich beim Fahrradfahren Grimassen schneide, mit Helm schief auf dem Kopf... 
Im Supermarkt den Einkaufswagen rückwärts (!) schiebe... 
Wie ich meinen Mundschutz als Mütze trage... Yes, Bro! .. Äh...  Gibt es da eine bestimmte Postadresse, wo man sowas hinschickt...? Als Stick oder CD?...

Montag, 13. April 2020

4zwanzsch

Das Fernsehprogramm zeigt in etwa die Sehgewohnheiten der Zuschauer und damit auch, wie diese ticken. Jetzt werden manche einwerfen, dass man ja für das Programm nichts könne, aber das ist der Punkt, den viele nicht verstehen. WIR machen das Programm, in dem wir signalisieren, was wir sehen möchten. Darum sind die Quoten so wichtig, als Maßstab für die Entscheidung der Sender, was man weiterhin senden oder produzieren wird. Gerade für Privatsender ist es enorm wichtig, zu wissen, was massenkompatibel ist, da sich danach die Werbeeinnahmen berechnen, die letztendlich das Überleben des Senders sichern. Bei einigen Sendungen hoffe ich allerdings, dass diese These nicht stimmt, wobei sie eine schlüssige Erklärung für die Ergebnisse der Pisa-Studien liefern würde. Dummheit!
Die Öffentlich-Rechtlichen bekommen hingegen Geld, um von dieser Quotenhatz unabhängig, Sendungen zu produzieren, die einen sogenannten Bildungsauftrag erfüllen. Nur so ist Frauenfußball zur Primetime zu erklären, den schon live im Stadion keiner sehen will. Das heißt nicht, dass ich gegen Frauenfußball bin. Ich staune nur, wie es ins Fernsehen kommt, im Gegensatz zu Sportarten, die es mit Sicherheit auch verdient hätten. Aber das ist Politik, von der ich gar nicht schreiben will. 
Viel interessanter finde ich heute die Frage, ob wir unsere viel beschworenen christlichen Werte gerade an solchen Feiertagen im Fernsehen wiederfinden, als Zeichen, was uns wichtig ist. 
Nehmen wir den Gründonnerstag, den Tag des letzten Abendmahls, wo ich mit einer großen Anzahl Kochsendungen noch einverstanden gewesen wäre - als Symbolik. Was soll ich sagen, es gab zwar eine Menge totes Fleisch zu sehen, aber gekocht und gegessen wurde nur in Rosins Restaurants auf Kabel. 
Ganz weit gefasst, könnte man noch die Schlagerchampions gelten lassen, quasi als Florian und seine Jünger, aber ich weiß nicht genau, ob Jünger da passend ist. Die sind oft älter... Am Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung Jesus Christus, gab es ein buntes Allerlei aus Kriegsdrama, Krimiserie, Horror, Let's Dance, Pirates of Caribbean und als deutliches Zeichen zum Thema Kultur Fack Ju Göhte3. Einzig 3Sat und RTLII haben Filme gezeigt, die thematisch in Richtung biblische Geschichte weisen. 
Keine Überraschung an den nächsten Tagen, bis auf christliche Ausrutscher auf 3Sat und Arte. Aber sonst? 
Jetzt könnten die Öffentlichen auf ihre Übertragung von Gottesdiensten verweisen, aber mal ganz ehrlich, schon der Blick auf die Quoten dieser Sendungen sollte das Argument als Beweis der Bedeutung der Religion in der Gesellschaft ad absurdum führen. Und in den Kirchen, ist es gerade wie sonst oftmals auch - leer. 
Natürlich ist das alles etwas vereinfacht, übertrieben von mir dargestellt und nicht komplett zu verallgemeinern. 
Andererseits gibt es noch nicht mal Talkshows zum Osterfest oder der Kirche in Zeiten von Corona. Sonst gibt es doch auch zu jedem Thema einen Talk. Ich finde, das zeigt, dass es sogar den Fernsehmachern völlig wurscht zu sein scheint, was das für ein Fest sein könnte und ob man sich damit beschäftigen sollte. 
Es wäre mir übrigens als Atheist auch egal, wenn mir nicht täglich Leute begegnen würden, die sich hinter dieser Religion und deren christlicher Lehren verstecken, als Begründung für ganz viel Unfug, Unfrieden und Bevormundung. Das Fernsehprogramm zeigt nämlich, was uns wirklich interessiert. Nichts im Besonderen, außer uns selbst - aber die Religion des Abendlandes keinesfalls! 

Sonntag, 12. April 2020

3zwanzsch

Heute ist Ostersonntag, mit einem Wetter wie man es sich nur wünschen kann. Warm, Sonne satt und keine Wolke am Himmel. Sicher werden heute wieder viele Dresdner raus in die Umgebungsnatur drängen und wir werden wohl wieder staunen, wie viele Menschen in einem Haushalt zusammenleben können, weil die ja sonst nicht zusammen spazieren dürften. Was haben die für riesige Wohnungen? Oder bewohnen die alle Mehrgenerationenhäuser in offener Bauweise? Wahnsinn, ist mir bisher gar nicht so aufgefallen. Toll! 
Wir selbst werden wohl wieder in den Garten gehen. Hätte mir jemand vor einigen Jahren so eine Kleingartensparte gezeigt, mit der Frage, ob ich mich auch darin sehe, hätte ich ihn wohl mit Kirschkernen erschossen. Jetzt haben wir einen Kleingarten, sind bei dem Wetter fast täglich dort, haben immer was zu tun und ehrlich gesagt, ist es fast wie eine andere, eine heile Welt. Es ist eine andere, heile Welt! 
Von unseren etwa 100 Sparten, sind mehr als zwei Drittel in den Händen der Hochrisikogruppe. Das ist mir generell egal, zumal die Leute oft auch spannende Geschichten mitbringen. Allerdings gibt es auch eine Nachbarschaft in Hörweite, die, eben hörbar, einer völlig anderen Generation Musikfreunde angehört. Ich rede hier nicht von den besten Hits der 80er, 90er und von 2000. Ich rede von der Zeit davor. Ach nee, davor davor. Da leben Regina Thoss, Ivica Serfezi, Hans-Jürgen Beyer, Roland Kaiser und Katja Epstein, die frühen Jahre (!), noch einmal auf. Gern auch mit begleitenden Hinweisen, dass das noch Texte waren und die wenigstens noch singen konnten. Da die älteren Herrschaften früher auf den Konzerten zu oft lauten Schlager hatten oder vor den Boxen tanzten, hören sie heute nicht mehr alles so genau und wir dadurch um so mehr. Als vor einigen Wochen, also v. C. (vor Corona), eine Teenager-Freundin unserer Tochter mit im Garten war, hörte die das und schaute dabei, als wäre E.T. mit dem Raumschiff Enterprise auf Winnetous Rücken gelandet. Das hatte die noch nie gehört und wie es aussah, auch nicht geglaubt, dass es so etwas gibt. Zusammenfassend fragte sie noch: "Was ist das denn?".
 Dabei schien sie Textfetzen erhascht zu haben, ich glaube, es ging um ein Gummiboot in Signalfarbe, und holte sich gar nicht mehr ein vor Lachen. Unabhängig davon, dass ich es besser finde, die Jugend lacht über etwas, als sich zu radikalisieren, dachte ich so bei mir: 
Irgendwann sitze ich im Garten, höre Lindenberg oder Grönemeyer, mit dem Hinweis, dass das noch Texte waren und die Typen noch singen konnten, nicht wie heute... Und irgendwo in einem Nachbargarten lacht sich jemand über diese altmodischen Geräusche schlapp und fragt: "Was ist das denn?"

Samstag, 11. April 2020

2zwanzsch

Nun haben wir drei Wochen verschärfte Ausgangsregeln geschafft und so langsam merkt man, wächst der Druck, diese zu lockern. Das Leid der Bevölkerung wird täglich größer und fand seinen bisherigen Höhepunkt mit der Beendigung der Möglichkeit in Baumärkten privat bestellte Sachen abholen zu dürfen. 
Gerade zu Ostern wollte man im Gedenken an die Kreuzigung von Jesus Christus die Gelegenheit nutzen, auch mal zu nageln. Schließlich sind wir dem christlichen Glauben derart nah, dass wir die Zeit der Pandemie göttliche Terrassen bauen, himmlische Gärten anlegen oder die Stufen zum Herrn erneuern wollten. Natürlich überwiegend am eigenen Heim, alles andere wäre ja verboten. Und die Kinder? Viele wollten Eier anmalen, mit Holzfarbe, Beize oder Grundierung. Ich kenne welche, die nehmen generell nur Heizungslack für die Eier. Na ja, war früher ein schöner Brauch mit dem Anmalen... Aber diese religiösen Möglichkeiten hat man den Gläubigen in Sachsen genommen. 
Ebenso das Wandern in der Sächsischen Schweiz. Man könne gern in der Heide wandern... Wer die Dresdner Heide kennt, weiß, dass man dort nicht nur nicht wandern möchte, sondern auch nicht kann. Da sind die Wege teilweise dreckig und führen mitten durch den Wald! Darum: Wenn wandern, dann Sächsische Schweiz! 
Ich frage auch ganz bewusst und offen: Werden wir dieses Jahr überhaupt noch in die Sächsische Schweiz dürfen? Hatte man nicht die Bastei schon geschlossen, als es noch gar keinen Virus gab? Zufall? Glaubt doch kein Mensch - das war ein Test! Und noch mehr: 
Wenn Einkaufen, dann immer Lingnermarkt! Woanders bekommt man die Sachen teilweise gar nicht. Und was machen die da Oben wieder, um uns zu schikanieren? Eingezäunt und Mundschutz! Zum Glück war der geschenkt. Aber... Für jeden nur einer... Einer! 
Ein Bekannter von mir, also von einem anderen Bekannten von mir, sollte seiner Nachbarin eigentlich zwei mitbringen für nächste Woche oder so. Die wusste noch nicht genau, wann sie gehen wird und wo der Markt ist. Die war ja noch nie. Aber wenn sie geht, wird sie wohl ohne einen losgehen müssen. Und was ist mit Asthmatikern? Allergikern? Da wird den Leuten ohne Rücksicht auf Vorerkrankungen so ein Ding ins Gesicht getackert! 
Und ganz schlimm, die teilweise lange Schlange am Einlass. Wo ist denn der Hilbert, wenn Du den brauchst? Da hätte er mal regulieren können. Aber der macht doch nichts! Und der Kretschmer? Auf dem Lingnermarkt hab ich den noch niiieee gesehen... Aber große Direktiven erlassen. Wehe, es gibt mal konkrete Anfragen. Beispiel? Hier eine aus der Zeitung vom Donnerstag: "Klo kaputt - darf ich Sachsen verlassen?" Klare Antwort von mir: "Ja, aber nur zum Kacken!" So löst man Probleme - so geht sächsisch!

Freitag, 10. April 2020

1zwanzsch

Heute ist Karfreitag, Feiertag, weil die Christen der Welt der Leiden Jesus Christus am Kreuz gedenken. Wir waren vor zwei Jahren in der Woche nach Ostern ein paar Tage in Rom, dem Zentrum der katholischen Oster-Feierlichkeiten und haben uns im Vorfeld der Reise  sogar die Darstellung des Kreuzweges angeschaut, die aus Rom im Fernsehen übertragen wurde und an einigen berühmten Orten vorbeiführte, die wir so schon mal sehen konnten. 
In Rom selbst waren wir nicht ganz die einzigen Touristen. Die Warteschlangen an den Vatikanischen Museen oder vor dem Colosseum waren entschieden länger als die vor unseren Einkaufstempeln gestern und vorgestern, was ich mal als gutes Zeichen werte. Und den Eintritt in den Petersdom haben wir uns mit einmal Anstellen rings um den Petersplatz verdient, wobei das mit unter zwei Stunden unter der Sonne Roms noch ganz gut ging. Auf dem Petersplatz selbst standen noch Tribünen und Stuhlreihen vom Oster-Gottesdienst. Ich glaube nicht, dass es das Abendmahl war, denn es fehlten die Buffett-Tische. Gewundert hätte es mich nicht. Wenn man den Prunk, den Reichtum, die Dekadenz der Schönheit in Hülle und Fülle allein im Vatikan sieht, könnte man schon fragen, welchen Sponsor die Kirche hatte. Gazprom? Etihad? Irgendwelche Öl-Scheichs? Es ist schon der Wahnsinn und man darf nie vergessen, dass wir ja nicht im Showroom eines Dax-Konzernes waren, der mit seinem Protz nicht weiß wohin. Angeblich waren wir im Epizentrum einer Instanz, die allein Gottes Wort und Denken verbreitet. Scheint sich ja zu lohnen... Und das ganze Imperium haben Menschen bezahlt und gebaut, die oftmals selbst zu wenig bis gar nichts hatten und das vielleicht sogar mit dem Leben bezahlen mussten.
Jedenfalls spürte man an allen Ecken und Enden, dass etwas Großes stattgefunden hatte und Rom das Zentrum davon war. Und dieses Jahr? Leer! Der Papst allein zu Haus. Und vielleicht nutzt er die Zeit inmitten all der Herrlichkeit, dem Leiden Jesu zu gedenken und dem Leiden der Menschen, die das alles ermöglicht haben. Zeit dafür hat er ja, denn es ist mal absolut still, die Geschäfte, Restaurants und Vergnügungen aller Art sind geschlossen. Und Tanzen gehen, war noch nie seine Stärke. 

Donnerstag, 9. April 2020

Zwanzsch

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, mein erworbenes Wissen weiterzugeben. Schließlich habe ich gerade etwas Zeit und kann in Ruhe Dinge recherchieren, auf die man erstmal kommen muss. So fragte sich das Internet heute: 
"Ist Corona-Mundschutz am Steuer erlaubt?" 
Antworten auf diesen komplexen Fragenkatalog, gab eine Anwältin aus Hamburg. Grundsätzlich sagt sie:
Natürlich ja, vielleicht im Prinzip, na klar doch. 
Man muss nur für andere noch klar erkennbar bleiben. Das gilt übrigens immer schon für Kopfbedeckungen, Kostüme, Gesichtsschmuck, Brillen oder auch eine Gesichtsbemalung.
Das ist mal eine gute Nachricht für alle Indianer auf deutschen Straßen!
Aber zurück zum Mundschutz. Da sagt die Fachfrau, dass die handelsüblichen Schutzmasken in der Regel ganz gut passen. 
Da sagt der Fach-Blogger, dass es handelsübliche Masken im Handel gerade ganz schlecht zu kaufen gibt. 
Da sagt die Anwältin, dass es bei selbstgenähten Munddingern - man darf bei selbst genähten Dingern nicht Schutzmaske oder Mundschutz sagen, sonst kommen die Kollegen der Anwältin - das Problem gibt, dass die manchmal zu groß sind. Dadurch könnte das Gesicht verdeckt sein, der Fahrer selbst schlecht sehen oder noch viel schlimmer, schlecht identifiziert werden. 
Sollte der Fahrer schlecht sehen, gilt eine Faustregel: Wenn die Oberkante des Munddings auf der Stirn drückt, ist es zu weit nach oben gerutscht!
Nehmen wir aber das Beispiel Straßenkontrolle. Die Polizei fragt, wer Sie sind und Sie sagen, mit dem Mundding bis zur Stirn, Sie seien Muhammed Ali. Durch die Maskierung können die Kollegen dann gar nicht herausfinden, ob das stimmt. Übrigens nennt die Anwältin als extremes Beispiel Gasmasken, durch die man Fahrer tatsächlich schlecht identifizieren kann. Schlimmer noch, man versteht oftmals kein Wort durch den Filter. 
Übrigens liegt das Bußgeld für diesen Gag bei 60, 00 Euro. 
Wenn man geblitzt wird und der Fahrer nicht zu erkennen ist, kann der Fahrzeughalter zum Führen eines Fahrtenbuches verdonnert werden.
Noch etwas sei zu beachten, gerade bei Brillenträgern. Durch das Tragen einer Schutzmaske beschlagen oftmals die Brillengläser.
"Sollte dies der Fall sein, muss die Maske sofort abgesetzt werden, da andernfalls eine Sichtbeeinträchtigung droht", so die Rechtsanwältin. Bin ich froh, dass die studiert hat... Das war nämlich ein Zitat der Fachfrau und von mir die dringende Ergänzung, dass Sie unbedingt die Maske absetzen müssen, nicht die Brille. 

Fahren Sie auch nicht so lange rum, bis die Brillengläser wieder frei sind. Das könnte zu lange dauern und machen, glaube ich, schon zu viele.
Für mich bleibt dennoch eine Frage unbeantwortet: "Was ist, wenn ich am Steuer eines Sportbootes mit gesetzten Segeln an einem Dienstag gegen 15 Uhr im Monat Mai auf der Elbe gegen die Strömung fahre? Darf ich dann einen pinkfarbenen Mundschutz tragen, auch wenn ich keine Schuhe anhabe?"

Mittwoch, 8. April 2020

9znä

Der gestrige Post hat einige von Euch ganz schön angeregt, sich zu fragen, wie ich heute wohl aussehen könnte. Ich möchte gar nicht herausfinden, wie Viele davon mit klitzekleiner Schadenfreude schon leichte Verschneider auf meinem Kopf lustig finden würden. Denen muss ich sagen: Es tut mir leid, aber meine Tochter hat erstklassige Arbeit geleistet, ich sehe absolut großartig aus und denke, ihr verpasst was! Wenn ihr mich jetzt sehen könntet... Kleiner Tipp: Jason Statham oder Brad Pitt mit kurzen Haaren... so in der Richtung. 
Übrigens war ich gerade in Altkleinzschachwitz am Pfannkuchenhaus, wo die Chefin heute Nachmittag und am Samstag (10-13 Uhr) zwar kein Kugeleis aber Familienpackungen ihres selbstgemachten Eises aus dem Fenster verkauft, was natürlich keine Werbung ist, sondern nur ein Ostertipp, wenn man gern gutes Eis isst. Jedenfalls hat da keiner erschrocken geguckt...
Ich hoffe nur, meiner Tochter hat das Haare schneiden nicht zu viel Spaß gemacht und sie will das nicht später beruflich machen. Nicht falsch verstehen, ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Frisörinnen, aber bei der Bezahlung muss ich ihr leider abraten. Wir dürfen nicht aus dem Auge verlieren, dass meine Tochter mal meine Rente erwirtschaften soll und nicht von meiner leben! 
Witzig ist übrigens, dass heute in der Zeitung stand, was man beachten sollte, beim selbst frisieren.  Der Experte rät zum Beispiel, man solle keine stumpfe Haushalts - oder Bastelschere verwenden. Ich möchte ergänzen, auch die Plaste-Kinder-Scheren gehen total doof. Dann gibt es noch diese Schnittmuster-Scheren, so mit Zacken oder Wellen, da gilt: Wer's mag, gern.
Zudem rät der Experte, nicht gleich loszuschneiden, "denn mit Styling kann man wirklich schon viel machen". Also Locken formen, Haare zusammenbinden oder mit einem Tuch dekorativ wegstecken. Ich sag mal so... Bei mir ging der Experten-Tipp voll ins Leere... ich habe nämlich einfach kein schönes Tuch gefunden.
Apropos schwierig. Ich war heute Vormittag einkaufen, genauer gesagt, ich hatte es vor. Da wir hier in unserer Nähe zum Glück Netto, Lidl, Aldi, Hunde-Netto, Konsum und Rewe haben, und zwar auf der Fläche eines Fußballfeldes, was man ausreichende Grundversorgung nennt, war das bisher auch relativ entspannt. Aber heute standen überall Leute vor genannten Sehenswürdigkeiten und warteten darauf, einkaufen zu können. Da fiel es mir wie Schuppen aus dem Haupthaar... wir haben ein Osterwochenende vor uns. Gestern kam in allen Medien die Bitte vom Handel, doch nicht alle am Gründonnerstag oder Samstag erst einzukaufen. Aber damit hat doch keiner gesagt, geht alle am Mittwoch gegen 10 Uhr! Oder haben wir jetzt das Problem, dass die Deutschen so viel Klopapier gekauft haben, dass sie jetzt gefälligst auch so viel ka... wollen, dass sich das Hamstern gelohnt hat?